Welches ist am besten für die Perowskit-Strukturierung geeignet?
Infrarot-, Grün- und UV-Laser: Kriterien zur Wellenlängenauswahl
Die Wahl der Laserwellenlänge hat einen grundlegenden Einfluss auf die Qualität des Perowskit-Ritzens durch ihre Wechselwirkung mit verschiedenen Materialschichten.Infrarotlaser (1064 nm)P1-Laser eignen sich hervorragend zum Scriben, da sie von TCO-Schichten wie ITO stark absorbiert werden und so ein sauberes Entfernen ohne Beschädigung des Glassubstrats ermöglichen. Ihre längere Wellenlänge führt jedoch zu größeren Wärmeeinflusszonen (WEZ) von bis zu 5 μm.Grüne Laser (532 nm)Sie erzielen ein optimales Gleichgewicht für P2/P3-Prozesse, indem sie eine moderate Absorption durch Perowskit- und Ladungstransportschichten bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer 2-3 μm dicken Wärmeeinflusszone (WEZ) gewährleisten. Ihre höhere Photonenenergie ermöglicht eine sauberere Ablation von organisch-anorganischen Hybridmaterialien.UV-Laser (355 nm)Sie liefern höchste Präzision mit submikronen Wärmeeinflusszonen und eignen sich daher ideal für die filigrane P3-Strukturierung, bei der die Integrität der Metallelektroden entscheidend ist. Die Mehrwellenlängensysteme von Lecheng ermöglichen es Herstellern, für verschiedene Prozessschritte zwischen verschiedenen Lichtquellen zu wechseln und so Qualität und Durchsatz gleichzeitig zu optimieren.

Überlegungen zur Pulsdauer: Nanosekunden- vs. Pikosekunden-Leistung
Die Impulsbreite bestimmt den thermischen Wirkungsmechanismus beim Materialabtrag.NanosekundenlaserSie bieten kostengünstige Lösungen für das Hochgeschwindigkeitsritzen, erzeugen aber eine signifikante thermische Diffusion, die bei Fluenzwerten über 0,5 J/cm² möglicherweise zur Zersetzung von Perowskit führt.PikosekundenlaserDurch den Einsatz ultrakurzer Pulse wird eine Kaltablation mittels direkter Verdampfung erreicht, wodurch thermische Schäden an angrenzenden Bereichen nahezu ausgeschlossen werden. Dies ist besonders vorteilhaft für das P2-Scribing, bei dem eine präzise Tiefenkontrolle die darunterliegenden TCO-Schichten schonen muss. Tests von Lecheng zeigen, dass Pikosekundenlaser eine 300 % bessere Kantenschärfe als Nanosekundenlaser erzielen, allerdings bei 40 % höheren Anlagenkosten. Die Wahl hängt letztendlich von Produktionsvolumen und Effizienz ab, wobei Pikosekundenlaser für Premium-Anwendungen eine höhere Ausbeute liefern.

Integrierte Lösungen: Abstimmung der Laserparameter auf die Prozessanforderungen
Die Anwendungsdaten von Lecheng zeigen, dass kein einzelner Lasertyp alle P1-P4-Prozesse optimal abdeckt. StattdessenHybridkonfigurationenDie Systeme von Lecheng bieten optimale Gesamtleistung: IR-Nanosekundenlaser für schnelles P1-Strukturieren, grüne Pikosekundenlaser für präzises P2/P3-Strukturieren und UV-Laser für spezielle Reinigungsanwendungen. Dank ihrer modularen Bauweise können Hersteller verschiedene Laserquellen in einer einzigen Plattform kombinieren. Die automatische Strahlumschaltung reduziert die Umrüstzeit auf unter 30 Sekunden. So lassen sich konsistente Totzonen von 20 µm auf 2,4 × 1,2 m großen Panels realisieren, bei einem Durchsatz von über 120 Panels pro Stunde. Für Forschungs- und Entwicklungsanwendungen bieten die integrierten Drei-Wellenlängen-Prozesssysteme von Lecheng maximale Flexibilität für die Prozessentwicklung verschiedenster Perowskit-Architekturen.

Die optimale Laserauswahl berücksichtigt Wellenlängencharakteristika, Pulsdauereffekte und Wirtschaftlichkeit der Produktion – Hybridsysteme erweisen sich dabei zunehmend als bevorzugte Lösung für die kommerzielle Perowskit-Herstellung. Die flexiblen Architekturen von Lecheng ermöglichen es Herstellern, Laserparameter an spezifische Prozessanforderungen anzupassen und gleichzeitig die Skalierbarkeit zu gewährleisten.



















































